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🌿 Angst vor der Angst – und wie du sie Schritt für Schritt überlistest

  • jenniferrohdenburg
  • 7. Nov. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Kennst du das? Es ist gar nicht die eigentliche Situation, die dich stresst – sondern das Gefühl davor. Dieses „Was, wenn es wieder passiert?“, das sich wie eine Welle anschleicht, bevor überhaupt etwas los ist. Genau das nennt man Angst vor der Angst.

Sie ist tückisch, weil sie uns nicht nur lähmt, sondern auch die Angst selbst „füttert“. Das Gute ist: Du kannst sie durchschauen – und damit Schritt für Schritt entmachten.


💭 Was eigentlich hinter der „Angst vor der Angst“ steckt

Unser Gehirn liebt Sicherheit. Wenn es einmal gelernt hat, dass eine Situation gefährlich sein könnte, speichert es das ab – wie ein Sicherheitsalarm. Das Blöde daran: Dieser Alarm springt irgendwann schon beim Gedanken an die Situation an.

So entsteht die zweite Angstschicht – die Angst vor der Angst. Sie ist kein Zeichen, dass du „verrückt“ bist, sondern ein Hinweis darauf, dass dein Gehirn einfach zu gut trainiert ist.

In meiner Ausbildung bei Klaus Bernhardt lerne ich genau, wie solche Muster im Gehirn entstehen – und wie wir sie liebevoll umprogrammieren können. Denn: Was einmal gelernt wurde, kann auch neu gelernt werden.


🌸 Schritt 1: Erkennen, was da ist

Wenn du merkst, dass die Angst in dir hochsteigt – atme erst einmal durch. Erkenne: „Ah, das ist meine Angst vor der Angst. “Mehr musst du im ersten Moment gar nicht tun.

Dieses kleine Bewusstwerden verändert schon viel, denn du beginnst, Beobachterin statt Opfer der Situation zu sein.


🌿 Schritt 2: Gib deinem Körper Sicherheit

Angst ist nicht nur im Kopf – sie zeigt sich im Körper. Darum darfst du zuerst deinem Körper signalisieren: „Ich bin in Sicherheit.“

Das kann so einfach sein wie:

  • die Füße bewusst auf dem Boden spüren 👣

  • langsam und tief in den Bauch atmen 🌬️

  • die Schultern locker lassen

  • kurz an die frische Luft gehen oder einen Schluck Wasser trinken

Kleine, körperliche Anker helfen deinem Nervensystem, sich zu beruhigen.


🌼 Schritt 3: Neuausrichten – dein Gehirn braucht neue Bilder

Jetzt kommt der spannende Teil: Dein Gehirn kann nicht zwischen Vorstellung und Realität unterscheiden. Wenn du dir also positive, sichere Bilder ausmalst, trainierst du neue Verbindungen.

Stell dir vor, du gehst gelassen in eine Situation, die dich sonst ängstigt. Was hörst du, siehst du, fühlst du? Mach das Bild so echt wie möglich – mit allen Sinnen. Das ist kein „Wunschdenken“, sondern neurowissenschaftliches Training.


💚 Schritt 4: Üben – freundlich, nicht verbissen

Die Angst vor der Angst verschwindet nicht über Nacht. Aber mit jedem Mal, wo du sie erkennst, dich beruhigst und neu ausrichtest, schreibst du in deinem Gehirn eine neue Geschichte.

Ich begleite Menschen dabei, genau das zu lernen – Schritt für Schritt, ohne Druck. Wir nutzen Elemente aus der modernen Hirnforschung (wie sie in der Bernhardt-Methode gelehrt werden)und verbinden sie mit achtsamen Übungen, die dich wieder in deine Kraft bringen.


🍂 Fazit

Die Angst vor der Angst ist nur ein Echo – nicht die Wahrheit. Wenn du lernst, ruhig hinzusehen und deinem Körper Sicherheit zu schenken, beginnt dieses Echo leiser zu werden.

Und irgendwann merkst du: Du bist wieder diejenige, die das Steuer in der Hand hält. 

🌿

Wenn du magst, begleite ich dich gern auf diesem Weg.



 
 
 

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