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Die unsichtbaren Herausforderungen – Erzieher:innen im Kita-Alltag

  • jenniferrohdenburg
  • 20. Sept. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Der Alltag im Kindergarten ist bunt, lebendig und voller kleiner Wunder. Doch hinter dem Lachen, Basteln und Spielen tragen Erzieher:innen oft große Verantwortung – und meistern dabei Schwierigkeiten, die nach außen kaum sichtbar sind.


Welche Herausforderungen der Kita-Alltag mit sich bringt

  • Lautstärke und Dauertrubel – Kinderstimmen, Musik, Trubel: schön und lebendig, aber auf Dauer auch anstrengend für Kopf und Nerven.

  • Zeitdruck und Multitasking – Betreuung, Dokumentation, Elternkontakte, Teamabsprachen – alles gleichzeitig. Oft bleibt das Gefühl: „Ich schaffe nie alles.“

  • Emotionale Belastung – Kinder trösten, Konflikte lösen, präsent sein – und dabei die eigenen Gefühle zurückstellen.

  • Unterschiedliche Erwartungen – Eltern, Leitung, Kolleg:innen – jede:r hat ein Bild davon, wie Erziehung sein soll. Das kann Druck erzeugen.

  • Physische Belastung – auf dem Boden sitzen, heben, tragen, draußen bei jedem Wetter – der Körper macht viel mit.

  • Dokumentation und Bürokratie – Entwicklungsberichte und Bögen fressen oft Zeit, die lieber bei den Kindern wäre.

  • Fachkräftemangel und Personalausfälle – weniger Kolleg:innen bedeutet mehr Last für die, die da sind.

  • Eigene Selbstfürsorge – Pausen, Ruhe, gesunde Ernährung – sie fallen oft hinten runter.


Warum es wichtig ist, darüber zu sprechen

Diese Herausforderungen sind keine Schwäche, sondern Teil eines Berufsfeldes, das unglaublich viel gibt – und ebenso viel fordert. Achtsam hinzuschauen bedeutet, die Arbeit von Erzieher:innen sichtbar zu machen und ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen.


Kleine Impulse für dich im Alltag

  • Ohrpausen – gönn dir zwischendurch ein paar Minuten in Stille, auch wenn es nur im Büro oder draußen im Hof ist.

  • Mini-Pausen wirklich nehmen – auch ein kurzer Tee im Stehen ist wertvoller, als ihn auszulassen.

  • Nein sagen üben – du musst nicht immer sofort reagieren; manche Dinge dürfen warten.

  • Teamrituale pflegen – ein ehrliches Gespräch, ein gemeinsames Lachen oder ein kurzes Dankeschön stärken die Verbindung.


Kleiner Impuls für dich

Erinnere dich morgen einmal bewusst: Du musst nicht perfekt sein, um eine wunderbare Erzieher:in zu sein. Manchmal reicht es, einfach präsent und mit Herz bei den Kindern zu sein – alles andere darf leichter werden.

Deine Begleiterin für mehr Leichtigkeit (mit einem Augenzwinkern) 🌸

 
 
 

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Jennifer Rohdenburg – die Lösungsfinderin für Kindertagesstätten

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