top of page

Energieräuber & Energiegeber: So schützt du deine Kraft als Erzieher/-in

  • jenniferrohdenburg
  • 4. Sept. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Heute geht es um etwas Wichtiges: Wie findest du Balance zwischen Kraftquellen und Kraftfressern in deinem Arbeitsalltag?

Wenn du als Erzieherin oder Erzieher viel gibst, brauchst du Strategien, die deine Energie schützen und dich stärken. Denn nur wenn deine eigene Energie stabil ist, kannst du liebevoll und aufmerksam für die Kinder da sein.

Was sind Energieräuber und Energiegeber? Energieräuber sind alltägliche Gewohnheiten, Situationen oder Gedanken, die dir Energie entziehen. Dazu gehören Dauerstress, zu viele Aufgaben ohne klare Prioritäten, negative Gespräche, fehlende Pausen oder das ständige Grübeln über Perfektionismus. Energiegeber hingegen nähren dich: klare Strukturen, regelmäßige Pausen, Unterstützung durch das Team, positive Rückmeldungen und Momente der Ruhe.

Warum ist es wichtig, Energieschübe zu erkennen? Als Erzieherin gibst du jeden Tag dein Bestes. Wenn Energieräuber zu nahe treten, merkst du das oft zuerst an Anspannung, Kopfschmerzen, Gereiztheit oder Müdigkeit. Das beeinträchtigt nicht nur dein Wohlbefinden, sondern auch die Qualität deiner Arbeit und deine Beziehung zu den Kindern. Indem du Energieräuber identifizierst und gezielt reduzierst, bleibst du klar, geduldig und fokussiert.

Kleine, wirksame Strategien im Alltag

  • Klare Prioritäten setzen: Liste drei Dinge auf, die heute wirklich wichtig sind. Sag Nein zu zusätzlichen Aufgaben, wenn sie dich überfordern.

  • Regelmäßige Pausen: Plane kurze Atem- oder Bewegungspausen ein. Schon 5 Minuten Tiefenatmung oder ein Spaziergang helfen, den Kopf freizumachen.

  • Positive Rituale im Team: Tauscht euch regelmäßig über Erfolge aus, feiert kleine Siege und bittet um Unterstützung, wenn es brenzlig wird.

  • Grenzen setzen: Definiere klare Zeiten, in denen du erreichbar bist, und schaffe zones ohne Störung, um Aufgaben konzentriert zu bearbeiten.

  • Energiespendende Aktivitäten: Finde kleine tägliche Rituale, die dir Energie geben, z. B. ein kurzes Dankbarkeitsmoment, Musik mit guter Laune oder eine kurze Entspannungsübung am Morgen.

  • Freundliche Selbstgespräche: Ersetze „Ich schaffe das nie“ durch „Ich gebe heute mein Bestes und darum geht es“. Deine innere Stimme beeinflusst deine Energie mehr, als du denkst.

  • Austausch statt Allein-Durchhalten: Sprich mit Kollegen über Belastungen. Gemeinsam findet ihr Lösungen und unterstützt euch gegenseitig.


Wenn du Veränderungen anstößt Beginne mit einer kleinen Anpassung und beobachte, wie sich deine Energie verändert. Notiere dir am Ende des Tages, wann du dich energiegeladen fühlst und wann du eher erschöpft bist. So erkennst du Muster und kannst gezielt Gegenmaßnahmen einleiten.

Fazit Energiegeber sind die Quelle deiner Kraft. Indem du Energieräuber erkennst, Prioritäten setzt, Pausen nutzt und im Team Unterstützung suchst, bleibst du ausgeglichen, geduldig und präsent für die Kinder. Du verdienst es, mit Klarheit, Freude und Zuversicht durch den Tag zu gehen. Du gibst jeden Tag dein Bestes – und das zählt.

In diesem Sinne: Pflege deine Energie, schütze deine Ressourcen und bleib stark für dich und die Kinder!


Deine Energie-Coachin (mit einem Lächeln)

 
 
 

Kommentare


Vom Herz in die Hand

  • alt.text.label.Instagram
  • LinkedIn

Jennifer Rohdenburg – die Lösungsfinderin für Kindertagesstätten

bottom of page