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🌿 Wenn Dauerstress heimlich zum Burn-out wird – und wie du ihn freundlich stoppst

  • jenniferrohdenburg
  • 12. Nov. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

„Ich bin so müde …“, „Ich komme einfach nicht mehr zur Ruhe …“, oder: „Ich fühle mich ausgebrannt, aber will doch noch stark sein.“ Wenn solche Gedanken häufiger auftauchen, obwohl du eigentlich voller Motivation in den Tag gestartet bist, könnte das ein Zeichen dafür sein: Der Weg in Richtung Burn-out ist nicht mehr so weit, wie man gern glaubt.

Als Erzieherin oder Leitung bist du tagtäglich im Einsatz: Konzentration, Emotionen, Kinder, Eltern, Organisation – das kann wunderbar bereichernd sein. Aber auch fordernd. Und gerade deshalb darfst du dich selbst schützen.


Erschöpfung hat viele Gesichter
Erschöpfung hat viele Gesichter

📊 Studien-Einblick: Wie oft betrifft Burn-out Erzieherinnen?

Einige Zahlen, damit du siehst:

  • Eine Studie im Raum Magdeburg mit 194 Erzieherinnen fand: ca. 4,6 % hatten ein hohes Burn-out-Risiko, 35,1 % wiesen einige Symptome auf. Opendata Halle

  • In Berlin wurde festgestellt, dass rund 30 % der befragten Erzieherinnen an Ganztagsgrundschulen sich „emotional ausgelaugt“ fühlten oder als „ausgebrannt“ bezeichneten. Tagesspiegel+1

  • Eine weitere Auswertung zeigte: Erzieherinnen gehören zur Hochrisiko-Gruppe für Burn-out – z. B. eine Studie mit 850 Teilnehmerinnen zeigte, dass etwa 15 % deutliche psychische Beschwerden hatten. Haufe.de News und Fachwissen

Diese Zahlen zeigen: Es geht nicht nur „manchmal“ um Stress – sondern du bist in einem Umfeld tätig, in dem Burn-out ein reales Thema ist. Und das heißt: vorbeugen macht Sinn.



🌱 Warum passiert Burn-out – gerade im Kita-Alltag?

  • Hohe emotionale Belastung: Kinder, Eltern, Kollegen – ständig in Kontakt sein, sich kümmern, reagieren.

  • Organisatorischer Druck: Viele Aufgaben gleichzeitig, oft wenig Zeit für Pausen oder Regeneration.

  • Physische Beanspruchung & Lärm: Lautstärke, Bewegung, wenig Ruhephasen – das belastet Körper und Geist. Eine Studie nennt z. B. Lärm als signifikanten Faktor. SpringerLink+1

  • Geringe Anerkennung / Ressourcenmangel: Wenn du das Gefühl hast, zwar alles zu geben, aber kaum gesehen bzw. unterstützt wirst, wächst das Erschöpfungsrisiko.


🌸 Deine freundliche Drei-Schritte-Route raus aus dem Burn-out-Risiko

Schritt 1 – Wahrnehmen statt ignorieren

Erkenne die Signale deines Körpers und Geistes:

  • Müdigkeit, die länger als ein Wochenende dauert

  • Gedanken wie „Ich kann nicht mehr“

  • Rückzug, Reizbarkeit, inneres ErschöpfungsgefühlSag dir: „Ja, das ist gerade da.“ – ohne Schuld oder Drama.

Schritt 2 – Regeneration einplanen

  • Kleine Pausen im Alltag: 5 Minuten zur frischen Luft, bewusst atmen, die Schultern lassen …

  • Rituale zur Entlastung: Tee, Kräuter, Natur genießen, bewusst abschalten.

  • Und: Grenzen setzen. Es ist OK, „Nein“ zu sagen – oder Aufgaben abzugeben.

Schritt 3 – Neue Routinen einführen

  • Bewegung & Natur verbinden: Spaziergänge, Baum- oder Blatt-Spaziergänge in der Kita-Zeit oder danach.

  • Achtsamkeit: Kurze Übungen, z. B. Fuß aufsetzen, tief atmen, wahrnehmen.

  • Deine Beratung als Ressource: In meiner Begleitung schauen wir gemeinsam, wie dein Nerv-/Gehirnsystem entlastet wird, wie du Schritt für Schritt anders lernst, mit Stress umzugehen – auf eine Weise, die zu dir passt, ohne zusätzlichen Druck.


💚 Fazit

Burn-out ist nicht dein Versagen. Es ist eine Antwort deines Systems auf dauerhaft hohe Beanspruchung. Wenn du jetzt achtsam wirst, kleine Veränderungen einführst und dir Unterstützung holst, kann sich vieles verändern – dein Körper, dein Geist, dein Alltag. Du musst nicht warten, bis das System „zusammenbricht“. Du darfst jetzt investieren in deine Gesundheit, deine Regeneration und dein Wohlbefinden.

Wenn du möchtest, begleite ich dich gern auf diesem Weg – mit liebevoller Beratung, Klarheit und ganz konkreten Übungen, damit du als Erzieherin oder Leitung mit Freude, Energie und Balance durch den Alltag gehst.


 
 
 

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