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🌿 Wenn der Kopf Karussell fährt – Wege aus dem Grübelmodus

  • jenniferrohdenburg
  • 11. Nov. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Kennst du das?Du willst eigentlich schlafen oder dich entspannen,aber dein Kopf denkt: „Was, wenn…?“, „Hätte ich bloß…“, „Was ist, wenn es wieder passiert?“

Willkommen im Grübelkarussell – ein Dauerlauf ohne Start- und Zielgerade.

Aber keine Sorge: Du kannst lernen, auszusteigen, statt dich immer weiter im Kreis zu drehen.



🧠 Warum dein Gehirn so gern grübelt

Grübeln ist kein Zeichen von „Zuvieldenken“, sondern von einem Gehirn, das Sicherheit sucht.Es denkt: „Wenn ich nur lange genug nachdenke, finde ich eine Lösung. “Das Problem: Der Verstand kreist immer um dieselben Themen – und das kostet unheimlich viel Energie.

In meiner Ausbildung bei Klaus Bernhardt lerne ich, wie man das Gehirn gezielt aus solchen Schleifen führt – nicht mit Druck, sondern mit freundlicher Umlenkung. Denn: Dein Gehirn kann nur einem Gedankenpfad gleichzeitig folgen – und das kannst du nutzen. 🌸

🌼 Schritt 1: Grübeln erkennen – ohne dich zu verurteilen

Der erste Schritt ist wieder Bewusstsein: „Ah, ich grüble gerade. “Mehr braucht’s am Anfang gar nicht. Kein Ärger, kein „Ich muss das jetzt stoppen!“ – nur dieses sanfte Erkennen.

Denn in dem Moment, wo du es bemerkst, hast du schon einen kleinen Abstand gewonnen.


🌿 Schritt 2: Gedanken eine neue Richtung geben

Statt das Grübeln zu „bekämpfen“, darfst du deinen Kopf umleiten – wie einen neugierigen Welpen 🐶.

Ein paar Ideen:

  • Denk an etwas, das dich wirklich interessiert. (Lieblingsort, Projekt, Musik)

  • Fokussiere dich auf etwas Körperliches: Atmung, Füße auf dem Boden, Hände auf der Haut.

  • Stell dir eine beruhigende Szene vor – z. B. wie du barfuß durch Herbstblätter läufst 🍁.

Das wirkt, weil dein Gehirn Aufmerksamkeit nicht teilen kann. Wenn du also bewusst einen neuen Gedanken wählst, verliert der alte seine Kraft.


🌸 Schritt 3: Die Grübelenergie verwandeln

Grübeln zeigt dir oft: Da ist etwas, das Aufmerksamkeit will.

Schreib es kurz auf, statt es im Kopf zu drehen. Ein Notizbuch kann Wunder wirken – das Gehirn denkt: „Okay, ist gespeichert.“

Dann: beweg dich! Spaziergang, Dehnen, Musik aufdrehen. Bewegung bringt Sauerstoff und Energie ins System –und das unterbricht zuverlässig die Endlosschleife.


💚 Schritt 4: Freundlich bleiben, auch wenn’s wiederkommt

Niemand schaltet Grübeln von heute auf morgen ab. Aber jedes Mal, wenn du bewusst umlenkst, trainierst du dein Gehirn neu. Und mit der Zeit wirst du merken: Es geht immer schneller – du kommst immer leichter wieder raus.

Ich begleite Menschen genau auf diesem Weg: Mit Impulsen aus der modernen Hirnforschung, sanfter Achtsamkeit und alltagstauglichen Übungen, damit dein Kopf ruhiger und dein Herz wieder weiter werden darf. 🌿


🍂 Fazit

Grübeln ist keine Schwäche – es ist ein Zeichen, dass dein Gehirn dich beschützen will. Du darfst es einfach nur lehren, wie das auf eine leichtere Art geht.

Weniger Denken, mehr Fühlen. Weniger Druck, mehr Vertrauen. Schritt für Schritt – mit dir selbst an deiner Seite. 💚

 
 
 

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